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Ein Herz für China

Cybernationalismus in China

Nationalismus hat wenig mit Herz zu tun. Man bekämpft die Feinde und betont unkritisch das Eigene. In Zeiten der Krise, wie jetzt die Tibet-Krise, ist Nationalismus eine gute Droge für das Volk! Die Nationalsozialisten haben es 13 Jahre lang auf höchster Ebene praktiziert.

Cybernationalismus ist eine neue Version, die sehr viele Menschen über das Internet erreicht, jeder kann mitreden, mitschreiben, jeder kann seinen kleinen Nationalismus seine Minderwertigkeits- und Überwertigkeits-Gefühle zum Ausdruck bringen.

Jetzt demonstrieren auch noch chinesische Studenten im Westen gegen „falsche Berichterstattung westlicher Medien“. Erst eine „Black Box“, alle Journalisten aus Tibet vertreiben, dann die blind gewordenen Medien beschuldigen falsch zu berichten. Und Zuhause dann noch westliche Geschäfte boykottieren, alles auf Geheiß der Partei.

Den tibetischen Aufstand niederschlagen, Tausende einsperren. Chinesische Studenten im Ausland demonstrieren lassen. Dies ist Pekings Herrschaftspolitik 2008, wie in der Kulturrevolution 1965-1975.

In der Chinesischen Medizin geht es um das Ideal der Harmonie, um Heilen der Lebensenergie, der Lebenskräfte bei Kranken. Es geht um Harmonie von Yin und Yang, um Ausgleich und Balance der fünf Elemente, der fünf Qualitäten Feuer, Erde, Metall, Wasser Holz.

Da wir als Therapeuten uns um die Harmonie im Kleinen beim einzelnen Menschen bemühen, fühlen wir uns sehr gestört durch die Disharmonien im Großen, die die Herrschenden in Peking herzlos als ihre Herrschaftspolitik veranstalten!

Es geht um die Harmonie in China, um Ausgleich der Gegensätze, um Balance der Qualitäten der Menschen gerade auch in einer neuen offenen Welt. Das Herz harmonisiert und heilt mit Mitgefühl.

Warum können sich die Herrschenden in Peking nicht mit dem Dalai Lama zusammensetzen und sich um Ausgleich der Gegensätze bemühen, um eine Gleichstellung der Menschen in Tibet beispielsweise.

Gespräche mit dem Dalai Lama, der auch als „Buddha des Herzens und des Mitgefühls“ bezeichnet wird, könnten der Führung in Peking helfen, ihr Herz wiederzufinden und Mitgefühl und Toleranz mit allen Menschen, auch den Minderheiten zu leben.

Damit könnten sie ihre ökonomischen Fortschritte bei der Olympiade feiern und ein menschliches Gesicht voll von Mitgefühl und Herz zeigen.

Quelle der Anregungen: http://www.nytimes.com/2008/04/20/world/asia/20china.html?_r=1&oref=slogin

Dies ist ein weiterer kleiner Beitrag, der sich mit dem Verlust des Herzens der Pekinger Herrschaftspolitik beschäftigt.

Bisher sind folgende Beiträge erschienen:

China ohne Herz

Chinas Propaganda

Chinas fünf Qualitäten

 



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